Das Geheimnis der verschwundenen Kisten

(English version below)

Der Tag begann mit aufregenden Neuigkeiten: Futara bat mich um ein dringendes Gespräch, ihre Spionagetätigkeiten hätten neue Erkenntnisse gebracht. Ich zog mich mit ihr in eine Ecke der Taverne zurück und beobachtete das kniende Mädchen aufmerksam. Sie schien sehr aufgeregt, aber zugleich auch sehr stolz zu sein. Nun, die Aufregung würde sich legen, den Stolz würde ich ihr notfalls austreiben – nun wollte ich erst einmal hören, was sie zu sagen hatte.

Futara berichtete mir atemlos, sie habe am Vortag absichtlich versteckte Orte der Hölle aufgesucht, weil sie von der Annahme ausging, ein Diebstahl in diesem Ausmaß müsse Spuren hinterlassen. Prompt sei ihr Verdacht bestätigt worden: Sie hätte leere Kisten in einem Lavafluss beim Casino und in einer verlassenen Grube in nächster Umgebung des Demon’s Nest gefunden. Mehr noch: Inflagranti hätte sie zwei Kreaturen erwischt, die gerade damit beschäftigt waren, die letzte Kiste auszupacken und eine Menge Flaschen verschwinden zu lassen. Sie war von den beiden entdeckt worden, und einer habe versucht, sie zu versklaven, die Flucht sei ihr aber erfolgreich gelungen. Es handele sich bei den beiden um einen Engel mit schwarzen Flügeln und einen Helfer, der auf den Namen „Smoking“ oder „Smoking Dom“ höre. Mehr habe sie leider nicht erkennen können, da sie dann hätte flüchten müssen.

Ich ließ mir von Futara noch einmal genau die Orte beschreiben, an denen sie die leeren Kisten gefunden hatte – ein Lavafluss beim Casino und eine verlassene Grube beim Demon’s Nest – und begab mich sofort dorthin. So sehr ich aber auch suchte, ich konnte nichts finden. Entweder, das Mädchen hatte gelogen, oder die beiden Verdächtigen hatten so schnell wie möglich das Beweismaterial beiseite geschafft!

Ärgerlich begab ich mich zurück zur Taverne und redete kurz mit Tinwen. Andere Gäste hatten aber nichts Neues zu berichten. Interessanter war da schon die Ankündigung der Katze, mich alleine sprechen zu wollen. Ich zog mich zunächst so unauffällig wie möglich in den hinteren Teil der Kneipe zurück. Hier, bei den Flaschenregalen, war es schmutzig und verstaubt, und der Lärm der vielen Gäste drang nur gedämpft an mein Ohr.

Wenige Minuten später erschien die Katze in Begleitung eines „Freundes“ namens Graves, wie sie ihn mir vorstellte. Mir erschien er eher ihr neuer Sklave zu sein, war es doch seine Aufgabe, die Katze, welche auf seinem Kopf thronte, überallhin zu tragen. Willig befolgte er all ihre Befehle, so dass ich mir nicht sicher war, in welchem Verhältnis die beiden wirklich zueinander standen.

Dennoch hatten sie eine Menge interessanter Neuigkeiten für mich: So verdächtigten sie zunächst Kyonine, der als Biest nicht zuverlässig erschien. Ich musste ihnen recht geben, denn ein Wesen, das ständig mit seinem inneren Wolf kämpft und zwei Naturen in sich trägt, kann leicht vom Pfad der Ordnung abkommen.

Richtig interessant wurde es, als die Namen Vincent und Asher fielen. Sklave und Herrin, hatten sie offenbar gemeinsame Sache miteinander gemacht? Die Argumente von Graves und Estelle wirkten sehr glaubhaft, sie bestätigten, gewisse Verdachtsmomente mit eigenen Augen gesehen zu haben. Graves prüfte zudem die Flaschen im Regal und meinte, ein solch hochwertiger Wein könne gut auch zur Herstellung verzauberter Substanzen genutzt werden. Ich beschloss deshalb, als nächstes das Laboratorium zu durchsuchen.

Wie immer fehlte Dante, wenn man ihn braucht, ich hätte ihm gerne all die neuen Erkenntnisse direkt in die Feder diktiert, damit ich nicht alles selbst aufschreiben musste. Slithor hat absolut recht, dass er ständig auf ihn schimpft und mit dem Schwanz nach ihm schlägt!

Angeblich liegt der faule Sklave im Moment an einem See und macht „Urlaub“, was immer das sein mag. Der kann etwas erleben, wenn er zurückkommt!

TP nach Pandemonium: https://maps.secondlife.com/secondlife/Tabor%20Tropics/167/162/41

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The mystery of the missing boxes

The day began with exciting news: Futara asked me for an urgent talk, her spying activities had brought new knowledge. I retreated with her to a corner of the tavern and watched the kneeling girl carefully. She seemed very excited, but at the same time very proud. Well, the excitement would subside, I would drive the pride out of her if necessary – now I wanted to hear what she had to say first.

Futara breathlessly told me that she had deliberately visited hidden places of hell the day before, because she assumed that a theft on this scale must leave traces. Her suspicions were promptly confirmed: She would have found empty boxes in a lava river near the casino and in an abandoned pit in the immediate vicinity of the Demon’s Nest. Even more: she had caught two creatures in the act of unpacking the last crate and making a lot of bottles disappear. She had been discovered by the two, and one had tried to enslave her, but the escape had been successful. The two were an angel with black wings and a helper who went by the name of „Smoking“ or „Smoking Dom“. Unfortunately, she could not recognize more, because then she would have had to flee.

I had Futara describe to me once again exactly the places where she had found the empty boxes – a lava river near the casino and an abandoned pit near the Demon’s Nest – and I went there immediately. However, no matter how hard I searched, I could find nothing. Either the girl had lied, or the two suspects had moved the evidence aside as quickly as they could!

Annoyed, I went back to the tavern and talked briefly with Tinwen. Other guests had nothing new to report. More interesting was the cat’s announcement that she wanted to talk to me alone. I retreated as inconspicuously as possible to the back of the tavern. Here, by the bottle racks, it was dirty and dusty, and the noise of the many guests reached my ears only muffled.

A few minutes later the cat appeared accompanied by a „friend“ named Graves, as she introduced him to me. To me he seemed more like her new slave, since it was his job to carry the cat, which was enthroned on his head, everywhere. He willingly obeyed all her commands, so I was not sure what their relationship really was.

Nevertheless, they had a lot of interesting news for me: first they suspected Kyonine, who didn’t seem reliable as a beast. I had to agree with them, because a being who constantly fights with his inner wolf and carries two natures inside him can easily stray from the path of order.

Things got really interesting when the names Vincent and Asher came up. Slave and mistress, had they apparently made common cause with each other? The arguments of Graves and Estelle seemed very credible, they confirmed having seen certain suspicions with their own eyes. Graves also examined the bottles on the shelf and said that such a high-quality wine could well be used to make enchanted substances. I therefore decided to search the laboratory next.

As always, Dante was absent when needed, I would have liked to dictate all the new findings directly into his pen so that I didn’t have to write everything down myself. Slithor is absolutely right to keep ranting and swatting at him with his tail!

Supposedly the lazy slave is at a lake right now taking a „vacation,“ whatever that may be. He can expect some action when he comes back!

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Finstere Vorgänge in der Hölle

(English version below)

Zur Vorgeschichte:

Im 2nd Circle of Lust, kurz Pandemonium genannt, geschehen seltsame Dinge. Der Alltag besteht aus den Schreien gefolterter Sterblicher, die von Dämonen gejagt und kasteit werden, und den hilflosen Versuchen der Engel, die Sterblichen zu retten.

Mitten im Satanswerk befindet sich eine Taverne, ein düsterer Ort, auf dem die Fraktionen in einem inoffiziellen Waffenstillstand zusammentreffen, um miteinander zu trinken und den Alltag zu vergessen. Früher gab es in der Taverne harten Alkohol und teuflisch gute Cocktails, doch neuerdings gibt es nur noch Wasser und Soda. Was ist geschehen?

Slithor, der Tavernenchef, verdächtigt seine Angestellten, den Alkohol entwendet zu haben und heimlich weiter zu verkaufen. Er hat mich eingestellt, die Untersuchungen zu leiten… und so befrage ich immer wieder die Angestellten auf eine… sehr besondere Art und Weise. 😉

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Vor mir auf dem Tisch liegen unzählige Karten und Notizzettel. Immer wieder gruppiere ich sie neu, versuche Verbindungen herzustellen, wo keine sichtbar sind.

Es ist zwei Tage her, seit ich Atreyu ans Kreuz genagelt und ausgepeitscht habe, so dass er sich weinend in den Himmel flüchtete und sich von den Engeln die Rückseite mit einer speziellen Salbe behandeln ließ. Einen Tag ist es her, dass es mir gelang, Estelle die dämonische Katze als Spionin zu gewinnen. Unauffällig liegt sie in der Taverne auf der Theke, verteilt lilafarbene Haare überall, und sammelt Informationen.

Da war Vincent, der Sklave… er berichtete mir, dass Devin eine Kiste verloren habe beim Transport vom Gefängnis zur Taverne. Das  ist ungewöhnlich, denn eigentlich war der Transport sehr sicher, er wurde von vielen Wachen begleitet. Xena, die Chef-Folterin, hatte alles umsichtig organisiert. Wo ist also die Kiste geblieben? Selestra hat er noch genannt, eine der ganz hohen Damen, ungeachtet dessen, dass er dafür hingerichtet werden könnte. Sie würde nur noch teuren Wein konsumieren. Allerdings ist nicht nur Wein verschwunden, sondern vor allem Wodka. Könnte Selestra dennoch etwas damit zu tun haben?

Tinwen verdächtigt Vincent. Er treibe sie zur Weißglut, alleine das mache ihn sehr verdächtig. Ich grübele über der Karte von Vincent. Er ist kein unbeschriebenes Blatt, hat er doch einst in die Gläser in der Taverne ejakuliert. Alle Gäste hatten daraufhin schreiend ihre Drinks ausgekippt, so dass auf dem Boden ein richtiger See aus Ekligkeiten entstanden war. Vier Sterbliche habe ich damals angewiesen, den See aufzulecken, aber ein bisschen plötzlich. Sie haben dabei wahrhaftig keinen glücklichen Eindruck gemacht!

Slithor war der Name, den Atreyu immer wieder schrie, als er von mir am Kreuz ausgepeitscht wurde. Atreyu ist kein Dummkopf, meistens hat es Gewicht, was er sagt. Warum ist er sich so sicher, dass der Kneipenwirt selbst hinter den Diebstählen steckt? Slithor hätte einen Gewinn davon, das ohne Frage. Schon lange beschweren sich die Gäste über überteuerte Preise. Aber war es dann klug von Slithor, direkt jemanden einzustellen, um die Vorgänge aufzuklären? Oder ist er sich sicher, dass er nicht unter Verdacht geraten wird?

Die Katze hat mir berichtet, dass zwei neue Angestellte ihren Verdacht erregt haben, weil sie mehrfach Wasser serviert haben. Das war auch für mich der erste Anhaltspunkt, misstrauisch zu werden. Angeblich richtet der Boss die Tabletts her, aber man weiß nicht, was auf dem Weg von der Küche zum Schankraum passiert. Es wäre für die Angestellten ein Leichtes, die Gläser auszutauschen!

Soma hat mir angekündigt, noch einige Informationen für mich zu haben. Er ist der Bruder von Slithor und wird diesen kaum belasten. Aber – er hat seine Augen und Ohren überall, er weiß stets, was vor sich geht. So gesehen, ist Soma eine wertvolle Informationsquelle.

Ich betrachte die Karten aus halbgeschlossenen Augen. Irgendwann wird sich aus ihnen ein Bild ergeben, ich weiß es…

An der Tür klopft es. Ein schüchternes Klopfen, ein sehnsüchtiger Laut. „Mistress…?“

Ich lächele leise in mich hinein. Dante, wer sonst. Der arme Junge hatte heute noch nichts von mir.

Mit einer geschmeidigen Bewegung stehe ich auf und öffne die Tür. Dante kniet im Türrahmen, wie immer vorbereitet und bereit für alles. Ein Griff in seine langen Haare, und ich nehme ihn zu mir… immerhin habe ich ein wundervolles neues Rack für ihn besorgt, das alles bietet, was ihn entspannen und mir Freude bereiten wird.

Ich freue mich auf seine Schreie, wenn ich ihm gleich eine CBT-Spezialbehandlung gönnen werde. Sein Entsetzen bei der Wundversorgung, wenn er nach ein paar Sekunden feststellen wird, dass meine Heilsalbe Chili enthält… und wer weiß? Vielleicht hat der Junge ja auch noch ein paar Informationen. Es bleibt spannend!

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Sinister operations in hell

Backstory:

In the 2nd Circle of Lust, called Pandemonium for short, strange things happen. Everyday life consists of the screams of tortured mortals, hunted and chastised by demons, and the helpless attempts of angels to save mortals.

In the middle of Satan’s work is a tavern, a gloomy place where the factions meet in an unofficial truce to drink together and forget about everyday life. The tavern used to serve hard liquor and devilishly good cocktails, but lately there is only water and soda. What happened?

Slithor, the tavern boss, suspects his employees of having stolen the alcohol and secretly reselling it. He hired me to lead the investigation… and so I keep questioning the employees in a… very special way. 😉

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In front of me on the table are countless cards and notes. Again and again I regroup them, trying to make connections where none are visible.

It’s been two days since I nailed Atreyu to the cross and whipped him so that he fled to heaven in tears and had the angels treat his backside with a special ointment. It’s been a day since I managed to get Estelle the demonic cat as a spy. Unobtrusively, she lies on the counter in the tavern, spreading purple hair everywhere, gathering information.

There was Vincent, the slave… he reported me that Devin lost a box while transporting it from the prison to the tavern. This is unusual, because actually the transport was very safe, it was accompanied by many guards. Xena, the chief torturer, had organized everything carefully. So where did the box go? He still called Selestra, one of the very high ladies, regardless of the fact that he could be executed for it. She would only consume expensive wine. However, not only wine disappeared, but mainly vodka. Could Selestra nevertheless have something to do with it?

Tinwen suspects Vincent. He drives her crazy, and that alone makes him very suspicious. I pore over Vincent’s card. He is not a blank slate, he once ejaculated into the glasses in the tavern. All the guests had then screamed and dumped their drinks, so that a real lake of disgust had formed on the floor. At that time I ordered four mortals to lick up the lake, but a bit suddenly. They truly did not make a happy impression in doing so!

Slithor was the name Atreyu kept screaming as he was whipped by me on the cross. Atreyu is no fool, most of the time what he says carries weight. Why is he so sure that the tavern keeper himself is behind the thefts? Slithor would have a profit from it, that without question. For a long time, the guests have been complaining about overpriced prices. But then, was it wise of Slithor to directly hire someone to investigate what was going on? Or is he sure that he will not come under suspicion?

The cat told me that two new employees aroused her suspicion because they served water several times. That was also the first clue for me to become suspicious. Supposedly, the boss sets up the trays, but you don’t know what happens on the way from the kitchen to the taproom. It would be easy for the staff to change the glasses!

Soma announced to have some more information for me. He is the brother of Slithor and will hardly incriminate him. But – he has his eyes and ears everywhere, he always knows what is going on. From that point of view, Soma is a valuable source of information.

I look at the cards from half-closed eyes. Eventually a picture will emerge from them, I know it….

There is a knock at the door. A timid knock, a longing sound. „Mistress…?“

I smile softly to myself. Dante, who else. The poor boy hasn’t had anything from me yet today.

With a smooth movement, I stand up and open the door. Dante is kneeling in the doorway, primed and ready for anything, as always. A grab of his long hair, and I take him to me… after all, I got him a wonderful new rack that will provide everything he needs to relax and give me pleasure.

I look forward to his screams as I am about to give him a CBT special treatment. His horror at wound care when he’ll realize after a few seconds that my healing ointment has chili in it… and who knows? Maybe the boy will have some more information. It remains exciting!

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Der Porsche in der Garage

Heute geht es um ein neues/ altes SL-Phänomen, über das ich seinerzeit schon gestolpert bin und derzeit wieder. Die Männer mögen mir verzeihen, dass ich es ausschließlich in der Variante mit männlichen Sklaven schildere, allerdings ist das tatsächlich ein „Männerproblem“ – mit weiblichen Sklavinnen habe ich die Situation niemals erlebt.

Immer wieder gibt es Jungs, die alles daran setzen, eine möglichst berühmte SL-Domina oder eine hochrangige Spielerin/ Admina einer bekannten RP-SIM als Herrin zu gewinnen. Warum? Na, weil die was hermacht! Ist doch klar, das ist DIE Karriere, die man als Sklave hinlegen kann. So eine Art öffentliche Schwanzverlängerung. Also wird alles investiert – Geschenke, Briefchen, originelles RP – um die Aufmerksamkeit der Dame zu gewinnen. Unvergessen sind mir zwei Szenen aus meiner Anfangszeit in SL: Einer quatschte mich auf der SIM eines SL-Dominastudios an, weil er wohl der Meinung war, ich kenne die Besitzerin näher, und wollte von mir Tipps, wie er an sie herankommen könne. Die Dame des Hauses, stand schnell fest, besaß einen ganzen Hofstaat aus fast 20 Sklaven. Wirkte sehr beeindruckend, so rein optisch, aber schon an dieser Stelle hätte eigentlich klar sein müssen: Die kann sie doch nie und nimmer alle bespielen. Vermutlich kennt sie noch nicht mal deren Namen. Geschweige denn, dass sie sie auseinanderhalten kann oder dass ihr auffällt, wenn plötzlich einer fehlt. Der besagte Nachfrager schaffte es und wurde Sklave Nummer 17. Oder 18. Oder 19. Jedenfalls nahm sie nach ihm noch weitere an, und ich verlor den Überblick. Die Abende auf der SIM ähnelten einander wie ein Ei dem anderen: Die Dame saß in der Mitte, ringsherum kniete die Masse an Sklaven, also zumindest die, die gerade online waren (und das war schon eine Masse, selbst wenn immer nur die Hälfte gleichzeitig online war). Die Dame erzählte irgendwas aus ihrem Alltag, was ihr halt heute so passiert war. BDSM-technisch lief nichts. Emotet haben die Sklaven in ihrer Verzweiflung teilweise untereinander. Persönliche Ansprache, geschweige denn Sessions, gab es auch keine. Es bleibt beim vereinten Knien und Labern über Alltagskram.

Fall zwei betraf einen ehemaligen Mitspieler einer alten RP-SIM von mir. Der erzählte mir ganz stolz, dass er jetzt Mega-Chancen bei einer ganz bekannten Herrin hätte. Er nannte mir den Namen. Allerdings, so führte er weiter aus, sei er bei einem Alt von ihr. Das Problem sei nämlich, dass sie unter ihrem bekannten Namen acht Sklaven gehabt hätte, und das sei ihr ein wenig zu viel geworden. Also habe sie sich einen Alt zugelegt, um ihre Ruhe zu haben, und unter dem habe sie jetzt blöderweise auch schon wieder sechs Sklaven angenommen. Aha, soso. Und der junge Mann kam nicht auf die Idee, sich zu überlegen, was das wohl bedeutete? Dass er vermutlich einer Sklavensammlerin in die Hände gefallen war, die, sobald er in ihr Eigentum übergegangen war, schlagartig das Interesse an ihm verlieren würde und die sich dann auf die Jagd nach der nächsten Kerbe im Bettpfosten machen würde? Der Knabe widersprach mir heftig, nein, so sei sie nicht, sie sei etwas ganz Besonderes. Sogar ein reales Treffen habe sie ihm in Aussicht gestellt! Folglich setzte er all sein Bestreben daran, Sklave Nummer sieben von Account Nummer zwei zu werden. Was ihm dann auch gelang. Drei Wochen später die traurige Nachricht: Die Herrin war verschwunden. Angeblich in einer psychosomatischen Klinik IRL, weil ihr alles ein wenig zu viel geworden wäre, Internet- und PC-Sucht inklusive. Zu dem fest versprochenen realen Treffen ist es natürlich nie gekommen. Sowas aber auch!

Dann die Beispiele aus der neueren Zeit: Auf einer RP-Sim bekommt man die dort übliche Spielwährung, wenn man sich einen persönlichen Sklaven zulegt und wenigstens einmal am Tag nahe beisammen steht und ein paar Knöpfe betätigt. Ja, ist tatsächlich so. Einmal am Tag nahe beisammen stehen und ein paar Knöpfe drücken (es läuft dann ein vorbereiteter Text durch den Chat), und dann bekommen beide Parteien ein schönes Sümmchen Spielwährung. Das führt allerdings dazu, dass alle Leute persönliche Sklavenverhältnisse eingehen, obwohl sie eventuell gar keinen Bedarf oder gar kein Interesse daran haben. Und wie immer ist es ganz wichtig, dass die Herrin möglichst bekannt und ranghoch ist. Adminen stehen hoch im Kurs, Leiterinnen der einzelnen Spielbereiche und die Spielerinnen der IC-Führungspositionen. Nun gibt es auch hier Jungs, die alles daran setzen, eine von ihnen für sich zu gewinnen, und an dieser Stelle sehr kreativ werden. Und dann – haben sie sie. Und dann – stellen sie fest: Da läuft nix. Außer einmal am Tag eng beieinander zu stehen für die Spielwährung. Denn – und das haben hohe Positionen auf RP-SIMs nun mal an sich: Die Damen haben keine Zeit. Wer im Admin-Team sitzt, moderieren muss, einen Spielbereich leitet oder eine Führungsposition IC bekleidet, der hat anderes zu tun, als individuelle, private Sessions mit dem persönlichen Sklaven zu inszenieren. Leider ist das den Jungs oft nicht so ganz klar. Der Tag hat nur 24 Stunden, und es geht entweder das eine oder das andere:  SIM-Orga oder privates BDSM. Eines von beidem wird immer zu kurz kommen oder irgendwann sogar ganz gestrichen werden.

Fazit: Sehr viele Jungs wollen einen Porsche. Er muss was hermachen, man will vor den anderen Kerlen damit protzen. Dann haben sie ihn und stellen fest: Mist, der Porsche ist fahruntüchtig. Man kann eigentlich nichts mit ihm anfangen. Er steht nur in der Garage und sieht cool aus, aber er springt noch nicht mal an. Nun kann man eine Garage aus Glas bauen, damit ihn wenigstens jeder sieht. In der Hoffnung, dass die anderen Jungs neidisch werden und das Gefühl haben, beim Schwanzvergleich zu verlieren. Manche Männer hängen auch ein großes Schild an ihre Garage (= schreiben in ihr Profil, wem sie gehören, oder setzen stolz in ihren RP-Meter, wessen persönlicher Sklave sie sind), damit andere lesen können, dass in ihrer Garage ein echter Porsche steht. Nur ist er damit leider immer noch nicht fahrbereit. ^^

Und dann… schreiben sie mich an. Ich bin *grübelt und reflektiert* in deren Augen dann wohl sowas wie ein VW Käfer? Der läuft und läuft und läuft?


Ich bin weder bekannt noch berühmt, lege auch keinen Wert darauf, weil damit eine Menge Arbeit in SL verbunden wäre, die ich aber lieber in mein RL stecke. Ich jage keiner Spielwährung hinterher, weil ich weiß, dass mein Zeitbudget in SL begrenzt ist. Und ich ziehe ein intensives Zweier-RP mit BDSM-Inhalt jederzeit irgendwelchen Quests oder dem Nahe-Beisammen-stehen, für die ich Spielwährung bekommen könnte, vor. Darum werde ich beim Leveln wohl nie so weit kommen wie die ganz großen Nummern, aber damit kann ich leben. Nicht so gut leben kann ich damit, wenn ich merke, dass all die Kerle mit dem fahruntüchtigen Porsche in der Garage mich gerne als heimlichen Zweitwagen hätten.

Jungs, ihr habt eure Wahl getroffen, jetzt lebt damit oder sterbt daran! Schraubt an eurem fahruntüchtigen Porsche herum, vielleicht springt er ja doch mal an. Oder wienert ihn zumindest recht glänzend, vielleicht beneiden euch dann ein paar andere Kerle darum. Aber erwartet nicht von mir, dass ich euch „bespiele“ und euch die individuellen Sessions mit persönlicher Betreuung und exklusivem Zweier-RP bereite, die euch bei den Herrinnen aus euren Profilen und Metern fehlen. Wenn ihr eure Prioritäten auf den Porsche setzt, müsst ihr auch mit den Konsequenzen daraus leben.

Back in SL

Ich bin wieder hier.

Nach fast vier Jahren SL-Pause (keine Sorge, es gab keinen Ärger und ich bin nicht wegen irgendwelcher Streitereien oder Enttäuschungen gegangen, sondern weil es eine sehr wichtige Sache in meinem RL gab, um die ich mich bevorzugt kümmern musste und die nicht durch Ablenkungen gefährdet werden sollte ;-)) bin ich wieder hier.

Einiges hat sich verändert, vieles ist gleich geblieben (Hallo Miyuchen, meine Liebe, und all die anderen netten Spieler von damals, von denen ich fast alle wiedergefunden habe!).  Ich musste das Laufen neu lernen, weil ich erstmal wie ganz zu Beginn 2014 gegen alle Wände gerannt bin und von jeder Brücke fiel ^^. Ich kannte mich mit den Scrípten nicht mehr aus, bin an meinem übervollen Inventar verzweifelt, und war dann doch froh, dass ich mich nie von meinen SIMs getrennt habe – ich hätte wohl nicht die Energie und Motivation gehabt, das alles wieder aufzubauen.

Ich habe sehr schnell ein wirklich schönes Gruppen-RP gefunden, in dem ich mich nun häufiger sehen lasse, und auch auf Viata findet man mich wieder mit dem altbewährten Konzept. Wer als hilfloses Menschlein von einer grausamen Dämonin gerne quer über eine einsame SIM gejagt und dann versklavt wird, ist bei mir genau  richtig *lächelt*. Manche Dinge ändern sich nie. 😉

Oh, und Mister Höllenhund: Ich habe NICHT vergessen, was du mir damals angetan hast *knurr*. Diesen Succubus, den du mir seinerzeit widerrechtlich und gegen alle RP-Regeln eingesetzt hast, habe ich nach vier Jahren endlich von einer sehr begabten Dämonen-Alchimistin entfernen lassen können und trage ihn nun in einer Kugel um den Hals. Sobald ich dich finde (und ich werde dich finden!) stecke ich ihn dir dahin, wo die Sonne niemals scheint!
… Nur dass du es weißt und dich drauf einstellen kannst. *bg*

Ich bin wieder hier – hallo Welt.

~LAL~ – Like a Lady

Majestic Rose 3

Schönheit entsteht im Auge des Betrachters, sagt man. Nun, das stimmt nicht ganz. Die Ästhetik richtet sich nach strengen Beurteilungskriterien, von denen die Mehrheit sogar universell ist. Man könnte also meinen, die Leute seien in der Lage zu unterscheiden, was schön und was hässlich ist.

Aber was passiert stattdessen?

Die Welt ist voll. Voll von schlechtem Geschmack, voll mit hässlichen Dingen.

SL übrigens auch. Outfits, die gruseliger nicht sein könnten. Die totale Invasion des Schlampenlooks, Overkill der Nuttenavatare mit überbordenden Brüsten und Klavierhintern. Kurz, kürzer, am kürzesten, und darf’s beim Präsentieren noch ein wenig niveauloser sein?

Ein Quentchen mehr Hässlichkeit beim Texturieren, und schon ist ein Kleidungsstück geschaffen, das den Namen kaum noch verdient. Putzlumpen in Gürtelbreite mit glänzender Siebzigerjahre-Sisal-Textur und Faulschimmel an den Rändern trifft es eher.

Nachdem ich letztens wieder einmal Bekanntschaft mit „designter Mode“ machte, die einem die Tränen des Entsetzens in die Augen trieb, während sie gleichzeitig nur aus schlechten Templates mit schlechter Textur bestand, derweil ich erfolglos nach hübscher, elegant und stilvoll geschneiderter Neuware für mein Inventar suchte, reichte es mir.

Was die können, kann ich auch – aber besser!

Wenn es keine Mode für die niveauvolle Dame im fortgeschrittenen Alter und mit einem gewissen Anspruch an sich selbst mehr gibt, muss ich sie eben selbst herstellen.

Lange, elegante Kleider, hochgeschnittene Blusen, angenehme, das Auge erfreuende Muster und Farben. Schöne Materialien – durchaus mit erotischem Touch dort, wo es hinpasst, aber niemals nuttig. Raffinierter Sex-Appeal entsteht da, wo mehr verhüllt als gezeigt wird. Wo nur angedeutet, statt mit der Pornokeule mitten ins Gesicht gehauen wird. Es ist an der Zeit, den Schlampenoutfits  den Kampf anzusagen!

Und so wurde ~LAL~ geboren. ~LAL~ steht für „Like a Lady“ und wird immer mal wieder ästhetische Mode, Einrichtungsgegenstände und Accessoires für die Dame von Welt herausbringen.

Elegant Rose 0

Meine ersten beiden Kleider stehen inzwischen online, und ich bin wirklich gespannt, ob es eine Zielgruppe dafür geben wird.

Wer schauen mag: Fotos im Anschluss an diesen Beitrag, und zu meinem Laden am Marketplace geht es hier entlang:

https://marketplace.secondlife.com/de-DE/stores/196714

 

Elegant Rose 1

 

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Die verfügbare Herrin

SL ist pervers. Das ist nun nichts Neues, werden viele sagen, das wussten wir schon immer.

Aber „pervers“ ist hier tatsächlich im Wortsinn gemeint und sagt aus: Etwas läuft in die falsche Richtung, ganz gewaltig sogar. Es geht mir heute um die verfügbare Herrin.

Die Formulierung wird Irritationen auslösen, beschreibt aber einen in SL völlig alltäglichen und nicht hinterfragten Umstand, der mich immer mehr stört, je öfter ich ihn erlebe.

Der normale Modus des Zusammenkommens von Herrin und Sklave (die nicht fest zusammen sind und sich allenfalls flüchtig kennen – nur um diese Konstellation geht es) jenseits der Gruppen und öffentlichen Treffpunkte besteht nämlich bedauerlicherweise darin, dass der Sklave, sobald er eine LM zur SIM der Herrin besitzt (welche sie ihm gar nicht gegeben haben muss, manchmal bekommt man sie über das Profil oder eine Gruppe) bei der Dame zuhause aufploppt und erwartet, dass sie dort verfügbar ist.

Hat die Herrin ein privates Zuhause mit Orb, wird er damit keinen Erfolg haben.

Führt die Dame aber eine öffentliche oder halböffentliche SIM, so tut sie gut daran, dort nicht gleichzeitig auch zu wohnen, denn sonst wird sie kaum noch Ruhe finden in ihrem trauten Heim.

Hier läuft doch etwas ganz gewaltig schief im Verhältnis zwischen Herrin und Sklave, denn warum entscheidet der Sklave, wann er auftauchen möchte und „Lust hat“? Mir ist aufgefallen, dass ich von keinem der Möchtegern-Jungs, die mich regelmäßig auf Viata heimsuchen, deren Home-LM habe. Warum eigentlich nicht? Bei einigen subs ist sicherlich die Geiz-ist-geil-Einstellung der Hintergrund, und dass sie sich darum kein Zuhause leisten, bei sehr vielen anderen wird aber die Meinung vorherrschen, dass ihr Land/ ihre Parzelle/ ihre SIM ihr Privatbereich ist, wo sie ungestört sein möchten. Keiner mag, während er baut, am Ava bastelt, mit Kleidung herumexperimentiert oder Besuch hat, aufploppende Herrinnen vor der Nase haben. Und Lust hat sub schließlich auch nicht immer – da ist es für ihn viel praktischer, wenn die Macht darüber, wann und wo der Kontakt stattfindet, beim Sklaven liegt. ^^
Warum gilt das eigentlich umgekehrt nicht?

Ich werde regelmäßig bemault, warum ich so selten auf Viata anzutreffen sei.

Nun, ich wohne nicht da, zum Glück.

Als ich das kürzlich einem Möchtegern-Sklaven erklärte, der mich fragte, warum ich zwar online sei, aber nicht auf meiner SIM bin, wurde er fast sauer. Das sei ja quasi Verarsche, dass ich nicht da wohne – da KÖNNTE man mich ja gar nicht antreffen! Er sei fest davon ausgegangen, dass ich dort sei, wenn ich online bin!

– Und wieder jemand, der erwartet, dass ich verfügbar bin.

Ich werde gefragt, warum ich überhaupt eine SIM bezahle, wenn ich nicht dort wohne. Nun, das sollte man mal meine Sorge sein lassen, wofür ich meine SIM verwende.

Ich werde gefragt, wo denn dann mein privates Zuhause sei. Man hätte gerne die LM, damit man dann da nachschauen kann, wenn ich nicht auf Viata bin. Netter Versuch.  ^^

Kam ich früher online, sprangen sofort bis zu zehn Chatfenster auf. Typen, die offenbar nur darauf gelauert hatten, dass eine Herrin online kommt, und deren Freundschaftsanfragen ich damals, naiv wie ich war, nach einem kurzen ersten Gespräch positiv beantwortet hatte. Die Jungs verhielten sich, als hätte ich damit einen Vertrag unterzeichnet oder ein Versprechen gemacht, und sie hätten nun ein Anrecht auf mich, kaum dass ich online kam. Ich nannte sie recht schnell „Habicht-Sklaven“. Habicht-Sklaven sind das Gegenstück zur Zecken-Kajira (das ist auch so ein Herzchen, das man nicht mehr loskriegt ;-)). Als ich anfing, deswegen meinen Online-Status zu verbergen, erntete ich wütende Reaktionen. Inzwischen habe ich meine Freundesliste gesäubert. 🙂

Für manche Leute scheint es schwer nachvollziehbar zu sein, dass ich in SL auch noch etwas anderes zu tun habe. Und dass ich mich keineswegs nur durch meinen Status als Femdom dazu verpflichtet habe, als oberste Priorität vor meinem eigenen Spielspaß und meinen eigenen Projekten alle devoten Jungs glücklich zu machen.

Halte ich mich alleine auf meiner SIM auf, ist für aufploppende Sklaven immer sofort klar, dass ich nur auf sie gewartet habe. Denn da ist ja keiner, und ich habe in ihren Augen eh nichts zu tun (außer sie jetzt sofort und gleich zu dominieren natürlich ^^). Dass ich gerade baue, ein RP vorbereite, mit jemand anderem spreche – alles unwichtig. Wichtig ist allein der notgeile sub, der die verfügbare Herrin alleine auf ihrer SIM erwischt hat *ironie off*

Bin ich sichtbar mit jemand anderem zugange, sind die meisten immerhin höflich und lassen einen in Ruhe. Die unhöflichen platzen mitten hinein und wollen zuschauen oder eingebunden werden oder labern einen mit unwichtigen Fragen voll und stören das RP. Die ganz unhöflichen gehen sogar so weit, zu verlangen, dass das RP mit dem anderen abgebrochen wird und man sich sofort ihnen widmet. Das habe ich allerdings zum Glück nur einmal erlebt. ^^

Woher kommt diese Erwartungshaltung?

Sicher, im RL kennt man die Adresse des örtlichen Domina-Studios, das ist allerdings ein kommerzielles Unternehmen und damit etwas völlig anderes als eine private dominante Dame ohne finanzielle Interessen.  Vermutlich steckt hinter den Ansprüchen auf die verfügbare Herrin die im Internet weit verbreitete irrige Meinung, dass alles, was im Katalog zu sehen ist, auch zu haben ist. Sprich, wenn man einige LMs von Herrinnen gesammelt hat, surft man diese halt ab, sobald man Lust hat, und erwartet, dass man irgendeine alleine erwischt und die dann in Aktion mit einem geht.

Insgesamt halte ich diese Haltung aber für völlig verkehrt, und sie macht jeden Einzelnen dieser Möchtegernsklaven für mich unattraktiv.

Denn eigentlich – müsste es genau umgekehrt sein.

Und Achtung – jetzt beginnt das Kribbeln *g*.

Anderer Higu_009

Ich stelle mir vor, ich bekomme statt der üblichen dämlichen Anfragen „Greetings Miss!“ oder „Hi, wie geht’s?“ einfach eine diskrete NC zugeschoben. Ohne dass nachgehakt wird oder eine Antwort erwartet wird. Darin befindet sich eine LM und ein paar Daten zum Sklaven – was mit ihm möglich ist, was nicht – und die Ansage, dass er abholbereit ist für die dominante Dame, die Interesse hat. Immer vorausgesetzt, er ist da und es ist nicht schon eine andere bei ihm. Sonst aber immer und gerne, wenn er zuhause ist.

Die LM führt in sein Zuhause. Das muss gar nichts großes sein, eine kleine Skybox oder eine Mini-Parzelle reicht. Ein paar wenige BDSM-Möbel, falls man ihn gleich vor Ort kennenlernen möchte. Und ansonsten – kann man ihn mitnehmen, zu sich nach Hause, zu einer Shopping-Tour, als Begleiter für ein Adult-RP auf einer RP-SIM. Eben alles, was laut NC des Sklaven nicht zu den Limits gehört, und worauf aber die Herrin, die jetzt die Auswählende ist, Lust hat. Denn jetzt ist nicht mehr die Herrin verfügbar, sondern der Sklave – und alles ist genau so,  wie es sein muss.

Himmel, wäre das reizvoll. 🙂

Aber da die „Herren“ Möchtegern-Sklaven es eh nicht raffen werden, wird es bei der reizvollen Vorstellung bleiben. Träumen ist erlaubt. 🙂

Rache!

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Sie war heimgekehrt. Und kaum hatte sie wieder einen Fuß auf ihre Insel gesetzt, hatte sich ihr Sinn geklärt, war sie sich ihrer selbst bewusst geworden, lag auf einmal das Geschehene wie durchsichtiges Glas vor ihr und brachte ihr Erkenntnis.

Ein Zittern hatte sie erfasst, hatte sie durchrast, in ihren Sinnen gedröhnt, ihr Blut zu kochenden Temperaturen gejagt. Und dann hatte sich ein Wutschrei ihrer Kehle entrungen, der den Turm hinaufschoss, in den Treppen und Gewölben wiederhallte und das Meer um die Insel in Aufruhr brachte.

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Er hatte sie hereingelegt. Ihre menschliche Schwäche hatte er ausgenutzt, ihr Nicht-Sehen, ihr Nicht-Sein außerhalb dieser Mauern. Nun erkannte sie, wer und was er war, und ihr Zorn war grenzenlos. Einer wie er… einem wie ihm war es gelungen, sie zu binden, sie hinters Licht zu führen. Es hatte keine Relevanz an diesem Ort, die würde es niemals haben, aber sobald sie die Insel wieder verließ, könnte es relevant werden. Es durfte nicht so bleiben. Niemals durfte es so bleiben.

Das einzige, was sie diesem verblendeten Waghalsigen zugute halten konnte, war, dass er nicht gewusst hatte, wen er vor sich hatte, dass er sie nicht erkannt hatte. Woher sollte er auch – sie erkannte sich ja selbst nicht, wenn sie durch die Welt schritt. Nichts, nicht die kleinste Andeutung, nicht der Hauch einer Erinnerung blieb ihr, sobald sie diese Insel verließ. Selbst von Weggefährten, von Verwandten im Geiste wurde sie nicht erkannt. So war auch er einer, ein Getriebener, Haltloser, in gewisser Weise auf der gleichen Seite Stehender wie sie, fast ein entfernter wenn auch niedrigrangiger Verwandter, der sich desssen nicht bewusst gewesen war.

Dennoch würde sie diesen Frevel ahnden. Und ihre Rache würde fürchterlich sein.

Sie betrat den unteren Kerker und sah in das spiegelnde Wasser, das den Zugang zum Abyss maskierte. Sorgfältig verbarg sie ihr Wesen, dann sandte sie wie feingliedrige Finger, wie ein leises unmerkliches Wehen den Ruf nach ihr aus. Sie hatte Zeit… aber es galt, die nötigen Vorbereitungen zu treffen. Das, was nicht sein durfte, was nicht bleiben durfte, würde ausgelöscht werden. Bald…

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Neues bei guten Freunden

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Oh ja….
Weekend, und da flattert über einen abonnierten Blog ein Beitrag herein, bei dem man nur noch zustimmend nicken kann. Wackeldackel-Feeling pur. Weil einem die Situation so unglaublich vertraut ist, weil man jedes einzelne Wort nachempfinden kann.

Was was los? – Alles überlagerndes, von Dritten erzwungenes Admingedöns in einem mühe- und liebevoll vorbereiteten RP-Plot. So schlimm, dass man schon fast keine Lust mehr hat, den letzten Teil zu Papier zu bringen. Verursacht durch die immer gleiche Spielersorte, die, die „keinen Funken Loyalität zum Spielort besitzen“. Stimmt! – Und doch wagt man sich immer wieder neu daran. Man gönnt sich Pausen, lässt die Dinge sacken, und bekommt dann doch wieder Lust auf einen Plot, der zündet, der die eigene Phantasie zum Funkeln bringt, und von dem man weiß, dass er auch andere mitreißen und begeistern wird. Um die ganz anderen, die OeFLzS (= Ohne-einen-Funken-Loyalität-zum-Spielort-Spieler), muss man ‚drumherumspielen‘. Hat mir eine sehr weise Person mal gesagt. Seit ich mich daran halte, geht es mir besser in meiner Funktion als RP-Admin. Und so organisiere ich auch immer mal wieder was, mit Pausen dazwischen (um mich vom letzten Frust zu erholen *g*), aber dann doch immer wieder mit eigener Begeisterung. Ich weiß, du wirst es auch wieder tun :-). Good luck!

Tanzend auf den Straßen von Phenix

Ich erwache nach einem viel zu kurzen Mittagsschlaf wie gerädert und muss mich erinnern, wo ich überhaupt bin. Im Motel in Phenix, richtig! Weit entfernt von zu Hause, auf der Suche nach Gerechtigkeit für meine Mädchen. Endlich meine beiden Schwiegersöhne wider Willen festsetzen und sie notfalls mit dem Schirm vor mir nach Hause zurücktreiben!

Ein Blick auf die Uhr verrät mir, dass ich mich beeilen sollte. Heute abend werden hoffentlich die Herren Raphael und Severus wieder in der Bar sein, so dass ich die Möglichkeit habe, meine Mission in dieser Stadt erfolgreich zu Ende zu bringen. Heute muss es klappen!

In der Bar jedoch erwartet mich noch keiner. Nur zwei Mädchen stehen hinter der Theke, und eine spricht mich an und fragt nach meinen Wünschen.

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Ich komme nicht umhin, sie näher zu mustern – sie ist jung und bildschön, in ihren Augen scheint der Mond zu schimmern.

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Aber sie hat eine tiefe Traurigkeit in sich, wirkt wie verloren in dieser Stadt. Ich frage mich wirklich, ob dieses Mädchen niemanden hat, der sich um sie kümmert. Wo verflixt nochmal sind die Eltern, die Erziehungsberechtigten? Und warum unternehmen die Lehrer nichts? Warum steht ein Mädchen in ihrem Alter in einer Bar in einem heruntergekommenen Stadtviertel?

Es wird wirklich Zeit, dass ich meinen Plan abschließen kann und hier wegkomme. Je länger ich in Phenix bin, umso mehr sehe ich, was mich aufregt.

Das Mädchen bestätigt mir immerhin, dass Mister Miguel im Wohnwagen hinter der Stadt lebt, genaueres weiß sie aber auch nicht über ihn. Mister Lamenius sei häufiger in der Bibliothek anzutreffen und besitze ebenfalls ein Haus hinter der Stadt. Ehe sie mir noch mehr erzählen kann, stoßen die Herren Raphael und Severus zu uns.

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Ich begrüße beide mit Freude, muss jedoch feststellen, dass Mister Raphael kein bisschen freundlich mit der Kleinen von der Theke umgeht, sondern ihr eher Angst einjagt.

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Du lieber Himmel! Was für verrohte Sitten sind das nur heutzutage!

Die beiden Herren scheinen zuvor etwas miteinander unternommen zu haben, denn sie wirken beide noch immer recht aufgekratzt.

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Im Halbdunkel der Bar und ohne Brille kann ich schlecht erkennen, was es wohl gewesen sein mag.

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Mir fällt aber auf, dass Mister Raphael ein interessantes hautfarbenes T-Shirt mit schrägen Streifen im Metallic-Look trägt und Mister Severus der einzige Mann in dieser Stadt ist, der eine schöne und angemessene natürliche Haarfarbe trägt. Mister Raphaels Haare hingegen sind – dunkellila? Und er trägt rote Kontaktlinsen?– Sei’s drum!

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Immerhin sind das mal zwei junge Herren, die keine Blümchen oder Smilies oder Osterhasen auf ihrer Kleidung tragen, alles andere ist mir schon fast egal!

Ich beschließe, zum Frontalangriff überzugehen. Es hat keinen Sinn, länger zu warten.

„Reden wir offen, meine Herren – wieviel würde es mich kosten, Ihnen – also der Stadt – die Herren Miguel und Lamenius abzukaufen? Nennen Sie mir die Summe.“

Nun habe ich sie schockiert, das merke ich. Aber meine Erfahrung ist: Jeder ist käuflich. Es kommt nur auf die Summe an. Und so ist es letztlich auch Mister Raphael, selbst wenn sein Preis etwas anders ausfällt, als ich erwartet habe.

Ehe ich mich versehen habe, kommt er plötzlich auf mich zu und – geht auf die Knie.

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Hoppla. Nun überrascht er mich. Vor ein paar Tagen wollte er mich doch noch in seinen Keller verschleppen? Und nun so ein Sinneswandel? Dennoch… gute Erziehung fand ich schon immer bestechend, und einem wahren Gentleman konnte ich noch nie widerstehen. Er scheint ein Mann von hoher Geburt zu sein, dieser Mister Raphael, treu und ritterlich aus ehrlicher Gesinnung.

Mit halbem Ohr höre ich noch, dass er etwas von einem Gefallen erzählt, den er jetzt mir tut, indem er mir die beiden Gesuchten ausliefert, und den ich ihm anschließend schulde. Was meint er damit? Er wird sich mir doch nicht etwa – unzüchtig nähern wollen?
Nein, ganz sicherlich nicht! Ein wahrer Gentleman tut so etwas nicht. Ihm genügt als Gegenleistung ein bezauberndes Lächeln oder eine Rose, gezogen und gepflückt von der Hand einer echten Lady.

Und so reiche ich ihm meine Hand, durch die ein Prickeln fährt und die seltsam zu brennen anfängt. Mister Raphael scheint es auch zu spüren, denn er bleibt auf den Knien, lächelt und schließt die Augen.

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In der Bar scheint die Luft zu flirren, und etwas Besonderes passiert wohl in diesem Moment.

Irgendjemand weiter weg von mir zischt: „Ach du Scheiße, jetzt will der auch noch die Fregatte heiraten.“ *tz* Was soll denn das schon wieder heißen! Zum einen ist das hier kein Heiratsantrag, das ist einfach gutes Benehmen der ganz alten Schule. Zum zweiten, und selbst wenn es einer wäre, es gibt sehr wohl junge Männer, die den Charme und die Lebenserfahrung einer MILF zu schätzen wissen!

Ein anderer eben hereinkommender Herr mit wallendem Rauschebart, den ich spontan mit dem Weihnachtsmann assoziiere, ist höflicher.  „Ist das eine Verlobung?“ fragt er erfreut. Ich lächele den Weihnachtsmann an, ignoriere den Zischer und nicke Mister Raphael zu: „Ich danke Ihnen. Bitte führen Sie mich zu den beiden.“

Mister Severus kann derweil den Blick nicht von Mister Raphael wenden, und auch alle anderen starren hypnotisiert auf ihn. Könnte die Zeit still stehen, würde sie es jetzt sicherlich tun.

Zum Glück sind alle so mit Starren auf Mister Raphael beschäftigt und der Angestarrte wiederum mit Knien und still in sich Hineinlächeln, dass ich aktiv werden kann. Immerhin habe ich noch eine unerstarrte Hand frei, und direkt hinter mir steht das Mädchen mit den Augen des Mondes.

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Ich werde nicht gehen, ohne nicht zumindest das für sie getan zu haben, was ich tun kann. Ich nutze den Moment, wende mich zu ihr und lege zwei Finger unter ihr Kinn, um ihr in die Augen zu sehen: „Mein liebes Kind, ich denke, Sie haben es nicht verdient, für immer in dieser Stadt zu versauern. Bitte überlegen Sie sich, ob Sie nicht noch Ihren Schulabschluss machen wollen. Das Nymphvale-College ist wie geschaffen für junge Damen wie Sie.“ Diskret und unbemerkt von allen anderen schiebe ich ihr eine Visitenkarte mit der Adresse und dem Wappen des College zu – Vorsicht, Mister Raphael! Wenn Sie tatsächlich etwas Unanständiges von mir verlangen oder weiterhin das arme Mädchen so verängstigen, können Sie demnächst selbst hinter der Bar im Dragon’s Cave bedienen, dann ist die Kleine hier nämlich weg! –  dann folge ich den beiden Herren hinaus in die Nacht.

Mister Raphael bietet mir ritterlich seinen Arm, Mister Severus flankiert mich auf der anderen Seite, und auf einmal fühle ich mich sicher und beschützt und weiß, dass alles gut werden wird.

Hinter mir verschwindet das Dragon’s Cave im Nebel, vor mir ist nur die leere Straße. Ich wende mich an meine beiden Begleiter und frage: „Sie wollten mich zu einer Bibliothek führen? Sagen Sie, ist in der Nähe vielleicht auch ein Frisiersalon? Ich habe nur eine Hundezucht entdeckt, einen neuen Wachhund brauche ich demnächst auch noch… aber zuerst sollte ich wissen, wo hier der Friseur ist. Mister Lamenius und Mister Miguel brauchen dringend eine vernünftige Frisur, in ihrem jetzigen Zustand kann ich sie meinen Mädchen nicht präsentieren!“

Mister Raphael weiß zum Glück, wo einer ist, und ich notiere mir im Hinterkopf: Neue Frisur, anständiger Haarschnitt, ordentliche Haarfarbe, generelles Umstyling bezüglich Kleidung, Schuhwerk, Accessoires. Für beide. Und: Piercings raus!

Plötzlich bleiben meine Begleiter vor einem Laden mit vergitterter Türe stehen und bedeuten mir, dass ich hier hineingehen soll. Hier hinein, alleine?!? Ja, meint Mister Raphael, er selbst habe einmal eine kleine Meinungsverschiedenheit mit dem Besitzer gehabt und könne darum den Laden schlecht betreten. Das verstehe ich natürlich. Nach kurzem Zögern und tiefem Luftholen gehe ich also alleine auf die Türe zu, öffne sie und – stehe direkt im Rücken von Mister Miguel und Mister Lamenius, meinen beiden Zielobjekten!

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Ha! Habe ich euch erwischt! Schwiegermutter im Anflug auf 6:00 Uhr, an die Geschütze!

Zum Glück sind die beiden viel zu beschäftigt, mit der Maus an der Theke eine Verkaufsverhandlung zu führen, um mich rechtzeitig zu entdecken. Ich erhebe also Schirm und Stimme und wettere los: „Mister Lamenius! Mister Miguel! Sie dachten wohl, Sie könnten sich einfach so aus dem Staube machen, nachdem Sie meine Mädchen verführt haben, aber da haben Sie sich getäuscht!“

Wenn ich gedacht hätte, die beiden würden ihr unanständiges Verhalten eingestehen oder doch zumindest etwas Reue oder Einsicht zeigen, so habe ich mich geirrt. In ihrer grenzenlosen Unverfrorenheit – ignorieren sie mich und tun so, als ob sie mich gar nicht kennen! Sie führen einfach ihr Verkaufsgespräch mit dem Fräulein an der Theke weiter!

Mir platzt der Kragen.

„Mister Miguel! Sie brauchen nicht so zu tun, als erkennen Sie mich nicht mehr! Sie waren Austauschschüler bei uns und haben sich unsittlich der kleinen Miyu genähert! Und Sie, Mister Lamenius, es hilft Ihnen gleich mal gar nichts, so zu tun, als wären Sie gar nicht da. Sie können sich noch so sehr anstrengen, Sie sind nicht unsichtbar. Was haben Sie mit meiner kleinen Lily gemacht? Sie haben sie verführt und ihr die Unschuld geraubt! Schauen Sie mich gefälligst an, wenn ich mit Ihnen rede!“

Ich fange an, wild mit den Schirm herumzufuchteln: „Und glauben Sie nur ja nicht, dass Sie der Sache entgehen können, indem Sie mich ignorieren! Der nette Mister Raphael hat mir verraten wo der Frisiersalon ist, da gehen wir jetzt hin, Sie bekommen alle beide einen anständigen Haarschnitt und ein Umstyling, und dann wird geheiratet – keine Widerrede!“

Ich habe mich in Rage geredet, muss aber leider unterbrechen, weil mein Handy klingelt. Eine kleine Gnadenfrist für die beiden Delinquenten! Auf dem Display blitzt die Nummer von Miyu auf. Ich gehe ran.

Doch was jetzt passiert, zieht mir den Boden unter den Füßen weg. Mein Miyuchen schimpft mit mir! Die Mädchen haben durch den Flurfunk im College erfahren, dass ich nach Phenix gereist bin, um ihnen Ehemänner zu besorgen. Und statt sich zu freuen, sind sie hellauf entsetzt! Meine kleine Lily schreit im Hintergrund die ganze Zeit „Nein, nein, nein, den nehm ich nicht, ich will den nicht heiraten!“, und Miyu erklärt mir doch tatsächlich, wie daneben sie meine Aktion findet. Sie will „den anderen“ auch nicht! „Den“ und „den anderen“, was soll das denn bitteschön heißen? Also sooo schlecht sind die jungen Herren doch auch wieder nicht, immerhin stammen sie aus guter Familie, sind recht gebildet, natürlich aktuell leider in schlechte Gesellschaft geraten und sehr stark in die „Szene“ dieser Stadt abgerutscht, und ihre Aufmachung ist sehr unvorteilhaft, aber das lässt sich doch alles ändern!

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Dafür gibt es die Schwiegermutter, die kümmert sich in Zukunft fürsorglich und wohlwollend um alles!

Ich sage meinem Mädchen, dass sie sich keine Sorgen zu machen brauchen. Ich bin ja praktisch bereits auf dem Weg zum Friseur mit den Herren, sie werden stauen, wie gut die beiden nachher aussehen, wenn erstmal Mister Miguels Zottelmähne entwirrt ist und Mister Lamenius‘ Haare gekürzt und in einem anständigen Farbton coloriert sind! Außerdem werde ich mich selbstverständlich darum kümmern, dass sie ihr Lotterleben in Phenix aufgeben und eine anständige Arbeit aufnehmen, mit der sie auch eine Familie ernähren können. Da sagt Lily im Hintergrund doch glatt, ich könne die zwei doch als neuen Gärtner und neue Zofe bei mir einstellen, wenn ich so heiß auf sie bin, immerhin bräuchte ich doch Ersatz für das weggelaufene Personal! Ich versuche, mir Mister Miguel als Gärtner und Mister Lamenius als Zofe vorzustellen – oder doch besser umgekehrt? – aber das Ganze überfordert mich.

Und meine Mädchen sind kaum zu beruhigen. Miyu erklärt mir allen Ernstes, wegen einer gemeinsam verbrachten Nacht und ein paar schönen Stunden müsste heute kein Mensch mehr heiraten. Und dann wirft sie mir noch vor, meine Einstellung sei altmodisch! Und ich sei von gestern!

Und auf einmal… fühle ich mich alt. Uralt.

Es ist, als ob der Himmel mir gerade auf den Kopf fällt. Vor meinem inneren Auge zerplatzen tausend schöne Hochzeitsbilder… es wären so schöne Fotos geworden… meine Mädchen in weißen Kleidern und mit duftenden Blumengebinden, und die beiden jungen Herren in Smokings und Fliegen, und ich daneben als stolze Schwiegermutter! Ein rauschendes Hochzeitsfest mit 1000 geladenen Gästen, als Abschluss eine geradezu königliche Ballnacht! Aber es hat nicht sollen sein. Aus der Traum!

Sie wollen nicht. Es ist definitiv.

Ich höre nicht mehr, ob Mister Lamenius oder Mister Miguel noch irgendetwas zu mir gesagt haben. Still nehme ich meinen Regenschirm, meine Mary-Poppins-Handtasche und meinen Fächer und schleiche leise mit hängenden Schultern aus dem Laden, ohne mich noch einmal umzudrehen.

Mir ist zum Weinen zumute. Aber ich beherrsche mich. Eine echte Dame flennt nicht in der Öffentlichkeit unkontrolliert los. Egal was auch passiert, es ist immer die Contenance zu wahren. Außerdem macht Weinen Falten. Und ich bin nicht umsonst fünfmal, viermal,… kein einziges Mal geliftet, sondern benutze eine sündhaft teure Creme mit Hyaluronsäure und achte auf meine Gesundheit. Auch eine alternde Grande Dame ist und bleibt eine Grande Dame! Es ist eine Frage der Ehre ebenso wie eine Frage der inneren Einstellung.

Draußen vor dem Laden treffe ich um die Ecke wieder auf Mister Raphael und Mister Severus, die auf mich gewartet haben. Ich sinke in die Arme von Mister Severus, der mich ritterlich auffängt und stützt, und resümiere düster: „Meine Mädchen wollen die zwei nicht heiraten. Die Welt ist schlecht und ungerecht. Das war’s.“

Nun sind sogar Mister Raphael und Mister Severus verblüfft. Fast sehe ich so etwas wie Mitleid in ihren Augen aufblitzen. Ich atme tief durch, dann richte ich mich auf. „Meine Herren, es gibt Situationen im Leben einer Dame, da hilft nur noch harter Alkohol. Mögen Sie auch einen?“ Und damit ziehe ich meinen Flachmann unten aus der Tasche, wobei ich sehr aufpasse, dass nicht aus Versehen die Brille mit herausrutscht.

Mich hält es jetzt nichts mehr, und langsam mischt sich Wut in die Trauer. Diese bösen undankbaren Mädchen! Womit habe ich das nur verdient? Ich habe es doch nur gut gemeint! Und ich hätte es geschafft, wenn sie mir nicht auf der Zielgeraden in den Rücken gefallen wären, ich weiß es!

Ich kippe den ersten Schnaps. „Da bin ich extra nach Phenix gereist, und dann das. Meine jungen Damen wolllen nicht. Was ist nur aus dieser Welt und aus dieser Gesellschaft geworden. Keinen Anstand mehr, verrohte Sitten. Sic transit gloria mundi!“ Den zweiten kippe ich gleich hinterher, denn anders ist dieses Jammertal nicht mehr auszuhalten.

„Meine Herren, ich habe einen wunderbaren Vorschlag. Wir besaufen uns nun gemeinschaftlich – und dann ziehen wir durch die Straßen von Phenix – unter Absingen schmutziger Lieder!“ Der dritte Schnaps rinnt feurig meine Kehle hinunter, und es geht mir zunehmend besser.

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Mister Severus und Mister Raphael machen Gesichter, als hätte ihnen noch nie im Leben jemand so einen Vorschlag gemacht. Sie reißen die Augen auf und gucken drein, als sei das, was ich vorgeschlagen habe, geradezu ein Sakrileg in einer Stadt, wo der eine oder andere offenbar einen Stock im A*** spazieren trägt und zum Lachen in den Keller geht. Das ist mir aber grenzenlos egal jetzt. Ehe die zwei sich wehren können, habe ich sie untergehakt, und los geht es.

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Unter lautem Singen tanzen wir die Straße hinunter bis vor das Dragon’s Cave. Langsam kommen meine beiden Begleiter in Stimmung , laut lachend rufen sie nach Freunden und Bekannten und laden weitere Phenixe Phenixbewohner ein, sich unserem Tanz anzuschließen. In zackigem, schwindelnden, munteren Sirtaki-Schritt, unter Gesinge und Gelächter geht es im Kreis und in einer langen Kette quer durch Phenix. Immer mehr Anwohner schließen sich uns an. Das nette Mädchen aus der Bar ist dabei und der Weihnachtsmann mit dem Rauschebart.

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Die Nacht ist jung und das Leben schön. Ha! Soweit kommt es noch, dass ich mir die Laune vermiesen lasse wegen zweier zickiger Teenager-Damen, einem Emo und einem Hippie! Dummes Jungvolk alle miteinander!

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Viel, viel später in der Nacht bringen mich Mister Severus und Mister Raphael zurück in mein Hotel.

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Sie haben sich mir nicht unsittlich genähert, und ich glaube, sie tun es auch nicht mehr. Ich habe die beiden wirklich liebgewonnen in den letzten Tagen – es sind anständige Herren mit Wahrhaftigkeit  im Herzen. Der Abschied fällt uns allen schwer.

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Mister Raphael küsst mir ehrerbietig die Hand, und ich verspreche ihm als Dankeschön einen großen Nusskuchen, den meine Miyu ihm backen wird – schließlich schulde ich ihm ja noch einen Gefallen dafür, dass er mir die zwei Schwerenöter auf dem Silbertablett serviert hat, das habe ich nicht vergessen!

Dann entschwinde ich ins Hotel und falle sofort restlos besäuselt ins Bett.

In meinem nächtlichen Traum vermischt sich alles. Ich schwimme in einem riesigen Topf voller Hyaluronsäure – nackt! (Hilfe, ist das etwa ein unzüchtiger Traum?)
Um mich herum geistern ein holländischer Wohnwagen, eine brennende Hand und das Mädchen mit den Augen des Mondes. Dann stehe ich (zum Glück wieder vollständig bekleidet und im Besitz meines unersetzlichen Regenschirms) vor dem Dragon’s Cave in Phenix, der Stadt, in der nichts ist, wie es wirklich scheint. Am Ende der Straße wartet der geniale Mister Raphael auf mich und winkt mir zu – seine rotstrahlenden Augen ersetzen dabei die gesamte Straßenbeleuchtung – er hat für mich massenweise junge Männer eingefangen und in der Bibliothek eingesperrt, und ich darf mir nun die Hübschesten aussuchen und mitnehmen für meine Mädchen. Und er war mit ihnen sogar schon beim Friseur!

Dann tanzt Mister Lamenius vorbei in einem rosafarbenen Zofenkostüm, seine Haare blinken und changieren wild von lila auf rot und wieder zurück (er war leider noch nicht beim Friseur, wie man unschwer erkennen kann).  Dazu spielt Mister Miguel tschickend und headbangend auf der Klampfe und singt Lieder vom Weltfrieden, während ihm seine langen ungewaschenen Strähnen ins Gesicht hängen (der war eindeutig auch noch nicht beim Friseur). Es regnet Smilies, Blümchen und Osterhasen, und die Brücke von San Franzisko verbindet plötzlich Phenix mit dem Rest der Welt. Ganze Ketten von Menschen und seltsamen, mir nicht bekannten Kreaturen – manche haben Flügel, manche strahlen, manche haben ein Fell –  tanzen Arm in Arm Sirtaki die Brücke entlang. Flankiert werden sie von Jugendlichen, die alles mit ihren Smartphones filmen und „Hammageila Fläschmopp ey, stell gleichma onlain!“ brüllen. Und mittendrin steht der Weihnachtsmann, macht den Sonnengruß und ruft mit dröhnender Stimme „Ooooommmm!“, dass die Stahlhalterungen beben und zu singen anfangen.

Im Erwachen noch straffe ich die Schultern und richte mich auf. O tempora, o mores! Es wird Zeit, dass ich nach Hause fahre. Und es wird Zeit, damit aufzuhören, Trübsinn zu blasen! Die Schwiegermutter reist jetzt ab. Meine Mädchen brauchen Erziehung (dringend!), damit ihnen die Flausen ausgetrieben werden und sie es in Zukunft zu schätzen wissen, wenn man ihnen gute Ehemänner besorgt. Sie waren jetzt einfach noch ein wenig zu unreif, um es zu erkennen, das war alles. Das gleiche gilt für Mister Miguel und Mister Lamenius. Man sieht ja schon an ihrem Auftreten, dass das noch sehr junge Männer sind, die erst noch „werden“ müssen.
Wahrscheinlich war ich mit meinen Plänen einfach zu früh dran. Aber wer hindert mich daran, der Sache jetzt etwas Zeit zu geben und meine Mission einfach im nächsten Jahr zu wiederholen? Niemand! Ich werde Kontakt mit dem netten Mister Raphael halten und mein Vorhaben, meine beiden Schwiegersöhne „heim zu Muttern“ zu holen, nur aufschieben, aber nicht aufgeben. Und was das Übrige betrifft: Lief halt diesmal nicht bei mir, beziehungsweise wie die Jugend von heute sagt, „Fuck ey Alter, SL hat mich nimmer reingelassen.“

Denn ganz ehrlich: Das Leben ist kurz! Welchen Sinn hat es also, über Vergangenes zu weinen? Lasst uns lieber das Leben feiern, so lange es geht – tanzend auf den Straßen von Phenix.

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Besonderer Dank geht an:

  • Mister Raphael für Intelligenz, Spielwitz und einen genialen Schachzug
  • Mister Severus für Offenheit und Humor
  • Kaly für eine ganz besondere Schwingung
  • Tian für das Erlebnis, einmal in meinem Leben einen sirtaki-tanzenden Lykaner gesehen zu haben
  • alle jetzt nicht namentlich genannten Spieler, deren Weg ich kurz gestreift habe, die aber mit viel Spaß an der Freude das Ganze mittrugen
  • die Owner Mig und Lame dafür, dass sie meine Idee zugelassen haben

Nymphvale-College – da werden Sie erzogen!

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Nach der missglückten Klassenfahrt begann diese Woche wieder der reguläre Unterricht im College.

Meine sieben Mädchen und ein Junge fanden sich pünktlich ein, um etwas über Spanking und Auspeitschungen zu lernen. Getreu den neuen Vorgaben des Kultusministeriums hatte ich eine Stunde mit viel Praxisinhalt und wenig Theorie geplant.

Es traf sich gut, dass wir eine neue Schülerin im College begrüßen konnten: Sarah, frisch aus Ravenhorst zu uns nach Nymphvale an die Schule gewechselt. Letzte Woche hatte mich ein Brandbrief meiner lieben Freundin Aurelia erreicht, die als Lehrerin im Institut von Ravenhorst wirkt. Sie hatten dort wohl ein ganz besonderes Früchtchen von Schülerin, ein freches, spätpubertäres Ding, das sich trotzig den Lehrern gegenüber verhielt, nur Streiche im Kopf hatte, und der sie nicht mehr Herr wurden. Da Aurelia um die besondere Ausrichtung unseres Colleges wusste, das viel Wert auf strenge klassische Erziehung mit den entsprechenden Methoden legt, bat sie mich um Hilfe. Gerne habe ich Sarah bei uns aufgenommen – sie wird sich hoffentlich bald einfügen lernen.

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Gestern konnte sie jedenfalls einen ersten Eindruck von den Lehrmethoden unserer Schule gewinnen, und es war ihr anzumerken, dass sie unter Schock stand. Ganz so hatte sie es sich wohl nicht vorgestellt. Andererseits muss man sagen – wer das Chemielabor in seiner alten Schule in die Luft sprengt und der dortigen Direktorin Waschpulver statt Zucker in den Kaffee rührt, der hat Strafe und eine sehr konsequente Erziehung in unserer  Schule eindeutig verdient!

Wir begannen zunächst mit einem kleinen Plakat, zu dem die Schülerinnen Assoziationen finden sollten.

BDSM Erziehung Schule 1

Lillith stach diesmal besonders heraus, das Mädchen macht sich zur Zeit unheimlich. Lily fürchtete prompt um ihren Platz als Klassenerste und nahm den Kampf auf. Mir kann es nur recht sein – eine gewisse Konkurrenz unter den Schülern wird ihren Lerneifer anspornen und sie positiv beflügeln! Gewisse kleine Nickligkeiten und Gemeinheiten untereinander gehören da nun einmal dazu, das ist die „Schule des Lebens“ und hat noch niemanden umgebracht.

Für die erste klassische Praxisdemonstration griff ich mir gleich mal Sarah heraus, die meinte, sich hinten in der letzten Reihe verstecken zu können. Es war mir aber wichtig, die Neue gleich entsprechend einzuführen. Das Mädchen braucht eine harte Hand, und das sinnvollste ist es, sie das gleich von Anfang an fühlen zu lassen.

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Sarahs Willkommen 4

Nachdem ich mich erst mit der flachen Hand, dann mit dem Paddle an ihr ausgetobt hatte und ihr die Regeln, wie es an unserer Schule lief, verdeutlicht hatte, schickte ich das nun heulende Geschöpf zurück zu seinem Platz. Freilich hatte Alina Mitleid mit ihr, zog sie zu sich in die Bank und tröstete sie flüsternd. Was ich aber nicht mitbekam, war, dass Lily ihr heimlich ein Kissen unterschob! Also so etwas!

Nun zeigte sich aber, dass Lillith ein wirklich intelligentes Mädchen ist. Vorbildlich meldete sie sich und verpetzte Lily sofort bei mir. Wundervoll! Ich lobte sie gebührend. Sicherlich, bei den anderen Schülerinnen hat sie sich damit keineswegs beliebt gemacht, die werden sich gegen sie verschwören und vielleicht auch etwas gegen sie aushecken. Aber mir gefällt diese kleine bösartige Seite an Lillith ausgezeichnet, denn mir kann sie nur nützlich sein. Sollte sie sich weiter so positiv entwickeln, könnte ich mir durchaus denken, sie zur Aufseherin über den Mädchenschlafsaal oder zur Präfektin zu ernennen, die mir eventuelle Unregelmäßigkeiten sofort meldet. Vielleicht habe ich ja auch über sie die Chance, endlich herauszufinden, wer der unerlaubte heimliche Klassensprecher ist? – Ich verdächtige ja immer noch Wolfi, aber ich brauche eine Bestätigung, ehe ich mir den Jungen vorknöpfe, sonst könnte das Unruhe im Stiftungsrat des Colleges geben, der meine Erziehungsmethoden zwar intern voll und ganz unterstützt, offiziell nach außen aber natürlich die Maske einer normalen, regulären Schule wahren muss.

Jedenfalls war Lillith eine perfekte fiese Petze, die von mir prompt mit einer Eins belohnt wurde.

Allerdings hat sie in Lily eine würdige Gegenspielerin, deren IQ schwer zu toppen ist und die immer weiß, wie man sich aus schwierigen Situationen elegant herauswindet. Ehe irgendjemand etwas sagen konnte, war sie schon nach vorne gekommen, fiel mir zu Füßen und bat um Verzeihung. Sie sah dabei so entzückend und graziös aus, dass ich ihr kaum noch böse sein konnte – sie ist ja nicht umsonst meine Lieblingsschülerin, mit der ich immer hochzufrieden bin und die ich auch oft ein klein wenig vor den anderen herausstelle und bevorzuge. Irgendwer weiter hinten im Klassenzimmer zischte dann auch prompt „Schleimerin“, aber so genau war nicht auszumachen, wer das war. Und  natürlich verstehe ich, dass Lilys herausgehobene Stellung Neid bei manch anderer Schülerin  hervorruft.

Nichtsdestotrotz musste Strafe sein, und da Lilys Busenfreundin Miyu gerade ebenso eifrig wie unerlaubt Briefchen schrieb – heckte sie da etwa schon was gegen Lillith aus? – griff ich mir Miyu gleich zusammen mit Lily und zeigte der Klasse, dass Spanking auch im Doppelpack funktioniert.

Double Spanking 1

Double Spanking 2

Danach schmerzte mir dann doch etwas die Hand und eigentlich wäre es auch an der Zeit gewesen, die Stunde zu beenden, aber als ich die Schüler noch einmal reflektieren ließ, was sie in dieser Stunde gelernt hatten, wurde doch tatsächlich Wolfi frech. Ich hatte ihn an diesem Tag eigentlich schonen wollen, da mir Miyu vorher heimlich gesteckt hatte, dass Wolfi vom letzten Mal noch einen schmerzenden Hosenboden hatte und er selbst auch darüber jammerte. Nun aber meldete er sich nonchalant und erklärte, er hätte in dieser Unterrichtsstunde gelernt, dass alles am Spanking „voll für den Arsch“ sei!

Unglaublich! Natürlich ist die Antwort irgendwo korrekt, aber ich konnte mich des sicheren Gefühls nicht erwehren, dass der Junge da zusätzlich eine eindeutige Frechheit  mit eingebaut hatte – wie auch immer er das geschafft hatte. Also überzog ich zehn Minuten und griff zur Peitsche. Während ich vor der Klasse dozierte, dass man, wenn das einfache Spanking nichts mehr nutzt, gnadenlos die Peitsche verwenden sollte, demonstrierte ich Wolfi am praktischen Beispiel, dass es durchaus auch andere Körperteile als den Hintern gibt, die man erziehungsmäßig bearbeiten kann.

BDSM Erziehung Schule 3

BDSM Erziehung Schule 4

Lily verrenkte sich den Hals und wollte gucken, welches Körperteil genau ich da mittendrin in der Mangel hatte, das Wolfi so zum Schreien und Winseln veranlasste, aber ich schob mich dazwischen und erklärte ihr, dass der Anblick nichts für anständige wohlerzogene junge Damen sei.

Ich vermute, sie werden Wolfi hinterher eh heimlich verarzten, wenn ich nicht mehr dabei bin, aber ich bin mir zugleich sicher, dass die schlaue Lillith weiß, wann es wieder Zeit zum petzen ist. 🙂

Und den Wolfi bekomme ich schon wieder in die Reihe, ihm ist vermutlich zu Kopf gestiegen, dass die Dienstagsstunde bei Mister Greene etwas aus dem Ruder lief. Statt einer Feminisierung, wie vom Lehrer angeordnet, saß Wolfi am Schluss als Caesar auf einem Thron, und die Schülerinnen knieten als römische Sklavinnen vor ihm und fächelten ihm Luft zu und fütterten ihn mit Weintrauben. Ein starkes Stück, der arme Mister Greene! Man konnte es den Schülerinnen zwar nicht nachweisen, aber ich verdächtige sie massiv, dass sie die Anweisungen ihres Lehrers absichtlich missverstanden haben. Diese jungen Dinger sind intelligent genug, sich dumm zu stellen –das beherrschen sie aus dem FF!

BDSM Erziehung Schule 5

Ich konnte die Unterrichtsstunde mit einer kleinen Verspätung beenden, und die Klasse traf sich noch auf ein kurzes Schwätzchen im Bistro, ehe es in die Schlafsäle ging.

Bistro 2

Bistro 1

Sarah ließ dann hintenrum noch ein paar Sprüche los, dass es in der Schule doch auch um soziales Lernen gehe, was sie hier eher weniger sieht, wenn so ein unkameradschaftliches Verhalten wie das von Lillith belohnt wird. Na, die traut sich etwas! Erstens hat sie die Situation völlig falsch aufgefasst – Lillith hat in dem Sinne nicht gepetzt, sondern hohes Verantwortungsbewusstsein gezeigt, indem sie mir eine Information gegeben hat, die wichtig war, um die Disziplin in der Klasse wieder herzustellen. Zweitens stehen einer Schülerin in meiner Schule eh keine eigene Meinung und kein Urteil über meine Entscheidungen zu. Das  kann sie woanders haben, aber nicht bei mir.

Zu guter Letzt kam dann noch heraus, dass Sarah ohne aktives Relay am Unterricht teilgenommen hat. In MEINEM Unterricht! Das ist mir in meiner ganzen Zeit in dieser Klasse noch nicht passiert. Dieses Mädchen schreit förmlich nach Erziehung. Ich muss baldmöglichst mit dem Einzelunterricht beginnen, den ich ihr bereits in Aussicht gestellt habe. Es wird ein langer, harter Weg für sie werden, bis sie das Niveau der Klasse erreicht. Von dem vorbildlichen Benehmen und den Leistungen einer Lily oder einer Lillith ist sie jedenfalls noch meilenweit entfernt.

Nichtsdestotrotz nehme ich diese Herausforderung natürlich an, die junge Dame ist mir von einer lieben Freundin anvertraut worden, der ich diesen Gefallen gerne tun werde. 🙂